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Statistische Daten von Bund und Ländern

Statistik zum Bundesgesetz

Zu den Anerkennungsverfahren des Bundes wird eine amtliche Statistik geführt. Die gesetzliche Grundlage ist § 17 Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG). Die Umsetzung erfolgt durch die Statistischen Ämter von Bund und Ländern. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht jährlich die neuen Ergebnisse der Statistik. Stichtag ist jeweils der 31. Dezember des Vorjahres. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) wertet die Daten der Bundesstatistik ebenfalls aus.

Seit Inkrafttreten des Anerkennungsgesetzes des Bundes am 1. April 2012 wurden 140.703 Anträge auf Anerkennung der ausländischen Berufsqualifikation an die Bundesstatistik gemeldet (Stichtag: 31. Dezember 2018).

Die Ergebnisse für 2018 in Kürze:

  • 29.202 Anträge gemeldet, davon:
    • gut 60 Prozent zu den Referenzberufen Gesundheits- und Krankenpfleger/-in sowie Ärztin und Arzt
    • fast 70 Prozent zu beruflichen Qualifikationen aus Drittstaaten (vor allem Syrien, Bosnien und Herzegowina sowie Serbien)
    • gut 20 Prozent Anträge aus dem Ausland gestellt (Auslandsanträge)
       
  • 28.716 Verfahren beschieden, davon:
    • gut 52 Prozent mit voller Gleichwertigkeit
    • fast 10 Prozent mit teilweiser Gleichwertigkeit
    • gut 35 Prozent mit der „Auflage“ einer Ausgleichsmaßnahme (zum 31. Dezember 2018 noch nicht absolviert)
    • rund 2 Prozent negativ
Verschiedene Charts
BIBB, 2019

Auswertung der amtlichen Statistik zum Anerkennungsgesetz des Bundes 2018

Statistik zu den Ländergesetzen

Zu den Anerkennungsverfahren der Länder werden ebenfalls amtliche Statistiken geführt. Neben dem Statistischen Bundesamt veröffentlichen auch statistische Landesämter Zahlen zur Anerkennung von ausländischen Berufsqualifikationen.

Die folgende Liste der Pressemitteilungen aus verschiedenen Bundesländern wird ständig ergänzt.