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Statistische Daten von Bund und Ländern

Statistik zum Bundesgesetz

Zu den Anerkennungsverfahren des Bundes wird eine amtliche Statistik geführt. Die gesetzliche Grundlage ist § 17 Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG). Die Umsetzung erfolgt durch die Statistischen Ämter von Bund und Ländern. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht jährlich die neuen Ergebnisse der Statistik. Stichtag ist jeweils der 31. Dezember des Vorjahres. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) wertet die Daten der Bundesstatistik ebenfalls aus.

Seit Inkrafttreten des Anerkennungsgesetzes des Bundes am 1. April 2012 wurden 173.823 Anträge auf Anerkennung der ausländischen Berufsqualifikation an die Bundesstatistik gemeldet (Stichtag: 31. Dezember 2019).

Die Ergebnisse für 2019 in Kürze:

  • 33.120 Anträge gemeldet, davon:
    • 64,6 Prozent zu den Referenzberufen Gesundheits- und Krankenpfleger/-in sowie Ärztin und Arzt
    • 71,7 Prozent zu beruflichen Qualifikationen aus Drittstaaten (vor allem Bosnien und Herzegowina, den Philippinen sowie Serbien)
    • 29,7 Prozent Anträge aus dem Ausland gestellt (Auslandsanträge)
       
  • 34.695 Verfahren beschieden, davon:
    • 50,2 Prozent mit voller Gleichwertigkeit
    • 9,5 Prozent mit teilweiser Gleichwertigkeit
    • 37,6 Prozent mit der „Auflage“ einer Ausgleichsmaßnahme (zum 31. Dezember 2019 noch nicht absolviert)
    • 2,6 Prozent negativ
Diagramm unter einer Lupe
BIBB, 2020

Auswertung der amtlichen Statistik zum Anerkennungsgesetz des Bundes 2019

Statistik zu den Ländergesetzen

Zu den Anerkennungsverfahren der Länder werden ebenfalls amtliche Statistiken geführt. Neben dem Statistischen Bundesamt veröffentlichen auch statistische Landesämter Zahlen zur Anerkennung von ausländischen Berufsqualifikationen.

Die folgende Liste der Pressemitteilungen aus verschiedenen Bundesländern wird ständig ergänzt.