Ein Angebot des Bundesinstituts für Berufsbildung Mehr Infos

Akteure der Anerkennung

Die berufliche Anerkennung in Deutschland hat viele Akteure. Wir stellen Ihnen die wichtigsten in einer Übersicht vor.

 

Anerkennung in Deutschland, die Datenbank anabin und das BQ-Portal sind die 3 zentralen Informationsportale zum Thema Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen. Sie arbeiten eng zusammen und gewährleisten dadurch eine hohe inhaltliche Qualität und Einheitlichkeit.


Die Datenbank anabin stellt Informationen zur Bewertung ausländischer Bildungsnachweise bereit. Sie unterstützt Behörden, Arbeitgeber und Privatpersonen, eine ausländische Qualifikation in das deutsche Bildungssystem einzustufen. Für die Inhalte und technische Funktion der Datenbank ist die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) im Sekretariat der Kultusministerkonferenz (KMK) verantwortlich.

anabin: Datenbank der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen 


Über den Anerkennungszuschuss können Kosten für ein Berufsanerkennungsverfahren oder eine Zeugnisbewertung erstattet werden. Anerkennungsinteressierte reichen den Antrag über Beratungsstellen bei der zentralen Förderstelle am Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) gGmbH ein. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). 

Anerkennungszuschuss 


Das Projekt Anerkannt im DGB-Bildungswerk BUND unterstützt die Anerkennungskultur in Betrieben und Dienststellen. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt informiert betriebliche Interessensvertretungen wie Betriebs- und Personalräte über die Möglichkeiten, die mit der Anerkennung einer ausländischen Berufsausbildung verbunden sind. Engagierte in Betrieben und Gewerkschaften werden unterstützt, um in Betrieben die Anerkennung zu verankern.

Projekt Anerkannt im DGB-Bildungswerk BUND 


Das BQ-Portal bietet Kammern und Unternehmen eine umfassende online Wissens- und Arbeitsplattform, um ausländische Berufsqualifikationen besser bewerten und einschätzen zu können, denen als Referenzberuf in Deutschland ein bundesrechtlich geregelter dualer Aus- oder Fortbildungsabschluss zugrunde liegt. Das BQ-Portal wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) umgesetzt.

BQ-Portal – Informationsportal für ausländische Berufsqualifikationen  


Die Hotline „Arbeiten und Leben in Deutschland“ berät zu Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen, Einreise und Aufenthalt, Deutsch lernen und Jobsuche, Arbeit und Beruf. Sie wird gemeinsam vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA) betrieben. Grundlage ist eine Kooperation der Bundesministerien des Innern (BMI), für Wirtschaft und Energie (BMWi), für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der BA.

Hotline – Arbeiten und Leben in Deutschland   


Das Netzwerk „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ bietet bundesweit Informationen, persönliche Beratung und Qualifizierungen zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen an. Ziel ist es, die Arbeitsmarktchancen für Menschen mit Migrationshintergrund zu verbessern. Das Förderprogramm IQ wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Bundesagentur für Arbeit (BA).

Netzwerk – Integration durch Qualifizierung (IQ)  


„Make it in Germany“ ist das mehrsprachige Portal der Bundesregierung für Fachkräfte aus dem Ausland. Es bietet sowohl Zuwanderungsinteressierten als auch Unternehmen verlässliche Informationen zu den Themen Einreise und Visum, Jobsuche und Rekrutierung sowie Arbeiten und Leben in Deutschland. Das Portal wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) umgesetzt.

Make it in Germany 


Das Netzwerk Qualifikationsanalyse (NetQA) fördert den Erfahrungsaustausch der zuständigen Stellen zur Qualifikationsanalyse (QA) mit dem Ziel, das Verfahren der QA weiter zu etablieren. NetQA ist ein Verbundprojekt mit Partnern aus dem Bereich der Handwerkskammern (HWK) sowie der Industrie- und Handelskammern (IHK). Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) koordiniert.

NetQA – Netzwerk Qualifikationsanalyse
 

ProRecognition ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Projekt zur Anerkennungsberatung im Ausland. Es wird in enger Abstimmung mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) von der DIHK Service GmbH koordiniert. ProRecognition berät aktuell in 10 Ländern Fachkräfte vor Ort bei den Auslandshandelskammern und Delegationen der Deutschen Wirtschaft (AHKs).

ProRecognition  


Unternehmen Berufsanerkennung (UBA) informiert Unternehmen über die Möglichkeiten der Berufsanerkennung und sensibilisiert sie für die damit verbundenen betrieblichen Chancen. UBA bietet Betrieben konkrete Hilfestellung sowie Kommunikations- und Vernetzungsangebote. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt wird in den Bereichen Industrie und Handel von der DIHK Service GmbH und im Handwerk von der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk e. V. (ZWH) koordiniert.

Unternehmen Berufsanerkennung (UBA)  


Die Zentrale Servicestelle Berufsanerkennung (ZSBA) berät Fachkräfte mit Wohnsitz im Ausland und begleitet sie im Anerkennungsverfahren. Die ZSBA vertieft die Erstberatung durch die Hotline „Arbeiten und Leben in Deutschland“. Sie hat ihren Sitz bei der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit (BA) und wird für eine erste Phase von 4 Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert.

Zentrale Servicestelle Berufsanerkennung (ZSBA)     


 

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Grafik Akteure der Anerkennung des BIBB-Anerkennungsmonitoring. In: Bericht zum Anerkennungsgesetz 2019. Beschluss des Bundeskabinetts vom 11. Dezember 2019. Berlin: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

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Akteure der Anerkennung des BIBB-Anerkennungsmonitoring