Formulare auf einem Tisch, eine Person deutet mit einem Stift auf eine Textpassage
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Formulare und Arbeitshilfen

Beraterinnen und Berater sowie Anerkennungsinteressierte, die sich vor dem Besuch einer Beratungsstelle eingehender informieren wollen, finden hier weitere Informationen sowie Formulare und Tutorial-Videos.

Hintergrund des Anerkennungszuschusses

Personen, die eine Berufsqualifikation aus dem Ausland haben, können in Deutschland die Gleichwertigkeit dieses Berufsabschlusses mit einem deutschen Referenzberuf in einem Anerkennungsverfahren prüfen lassen. Personen, die im Ausland eine Hochschulqualifikation erworben haben, können diese bei der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) einstufen lassen. Das Anerkennungsverfahren muss von den Antragstellenden selbst bezahlt werden. Oft haben die Anerkennungsinteressierten aber keine ausreichenden finanziellen Mittel.

Mit dem Anerkennungszuschuss erhalten Sie eine finanzielle Förderung für Ihr Anerkennungsverfahren.


Kontakt

Lassen Sie sich bei der zentralen Förderstelle für den Anerkennungszuschuss telefonisch oder per E-Mail beraten:

Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) gGmbH
Telefon: +49 371 4 33 11 222
E-Mail: anerkennungszuschuss@f-bb.de


Allgemeine Fragen zum Anerkennungszuschuss

Wer kann gefördert werden?

  • Personen, die eine formal erworbene Berufsqualifikation aus dem Ausland haben und ein Anerkennungsverfahren in Deutschland starten wollen sowie Personen, die über eine ausländische Hochschulqualifikation verfügen und eine Zeugnisbewertung durch die ZAB anstreben,
  • Personen, die seit mindestens 3 Monaten in Deutschland leben (unabhängig von Staatsangehörigkeit, Aufenthaltsstatus oder dem Ausbildungsland),
  • Personen, die nicht genügend eigene finanzielle Mittel haben. Das heißt: Wer einen Antrag auf Anerkennungszuschuss stellt, darf als Einzelperson nicht mehr als 26.000 Euro, bei Ehe- bzw. Lebenspartnerschaften nicht mehr als 40.000 Euro Jahreseinkommen (positive Einkünfte gemindert um Kinderfreibeträge) haben.

Was kann gefördert werden?

  • Gebühren und Auslagen im Rahmen des Anerkennungsverfahrens (z. B. Kosten für Gutachten) sowie im Rahmen der Zeugnisbewertung durch die ZAB,
  • Kosten für Übersetzungen und Beglaubigungen

Was kann nicht gefördert werden?

  • Anpassungsmaßnahmen oder vergleichbare Maßnahmen, Lernmittel (z.B. Bücher), Prüfungsgebühren, Kosten der Lebenshaltung und Betreuungskosten,
  • Sprachkurse und entsprechende Prüfungsgebühren,
  • Kosten und Gebühren für die Berufszulassung (Approbation, Führen der Berufsbezeichnung), wie z.B. die Ausstellung eines Führungszeugnisses oder eines ärztlichen Attests,
  • Leistungen, die im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktförderung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch (SGB III) oder Leistungen zur Eingliederung in Arbeit nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch erbracht werden (SGB II).
  • Kosten für die Beschaffung von notwendigen Nachweisen
  • Kosten für Qualifikationsanalysen (nach §14 BQFG und §50b HwO)
  • Fahrtkosten


Formulare und Arbeitshilfen

Hier finden Sie den Mangelbogen zum Antrag auf Förderung sowie alle Anlagen mit entsprechenden Tutorial-Videos. Diese können eine gute Hilfestellung für Beraterinnen und Berater sowie für Antragstellende beim Ausfüllen der Unterlagen sein. Außerdem finden Sie hier Muster-Formulare, zum Beispiel zur Fördervereinbarung. Eine Broschüre liefert Daten und Fakten zum Anerkennungszuschuss.