Landesanerkennungsgesetz Sachsen

Landtag Sachsen
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In Sachsen ist das Landesanerkennungsgesetz für die landesrechtlich geregelten Berufe am 1. Januar 2014 in Kraft getreten.


Das Sächsische „Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen“ regelt die Verfahren zur Gleichwertigkeitsüberprüfung ausländischer Abschlüsse für die Berufe, die auf Landesrecht beruhen und ergänzt damit das Anerkennungsgesetz des Bundes.

Artikel 1 enthält das „Sächsische Gesetz über die Feststellung der Gleichwertigkeit von Berufsqualifikationen (Sächsisches Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz – SächsBQFG)“, das sich am BQFG des Bundes orientiert. Unter diesen Artikel fallen z. B. nicht reglementierte schulische Ausbildungs- und Fortbildungsabschlüsse in Länderzuständigkeit (z. B. Assistenten- oder Techniker-Berufe), bei denen es bisher keinen Rechtsanspruch auf Anerkennung gab. Des Weiteren gilt das SächsBQFG zum Beispiel für die staatliche Anerkennung als Sozialpädagoge/Sozialpädagogin und Sozialarbeiter/in, Heilpädagoge/Heilpädagogin oder Kindheitspädagoge/Kindheitspädagogin.

Im Anschluss an Artikel 1 folgen Änderungen in den Fachgesetzen für weitere landesrechtlich geregelte Berufe, zum Beispiel für Architekten/innen, Lehrer/innen, akademische Heilberufe und Gesundheitsfachberufe oder Ingenieure/innen. Für diese Berufe wurden spezielle Regelungen getroffen.

Das Gesetz finden Sie hier, auch zum Download.