Beraterin nimmt einen Telefonanruf mit Headset entgegen
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08.10.2019

BMBF fördert neuen zentralen Ansprechpartner für Anerkennungsinteressierte im Ausland

Am 1. Februar 2020 nimmt die neu eingerichtete Zentrale Servicestelle Berufsanerkennung (ZSBA) ihre Arbeit auf. Darauf einigten sich jetzt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, Arbeitsminister Hubertus Heil und der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit Detlev Scheele.

Mit einem Beratungsangebot und persönlicher Begleitung im Anerkennungsverfahren ergänzt und verstärkt die ZSBA bestehende Strukturen zur Anerkennung von ausländischen Berufsqualifikationen in Deutschland. Die neue Stelle flankiert damit das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, mit dem ab 1. März 2020 eine weitere Zunahme der Einwanderung von Fachkräften aus Drittstaaten erwartet wird.

Neben der Begleitung im Anerkennungsverfahren soll die ZSBA auch zu aufenthaltsrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit der Anerkennung beraten und bei der Kontaktaufnahme zu inländischen Arbeitgebern und ggf. bei der Suche nach passenden Qualifizierungsangeboten in Deutschland helfen. Dazu wird die ZSBA unter anderem eng mit der Hotline „Arbeiten und Leben in Deutschland“, dem BIBB-Portal „Anerkennung in Deutschland“, dem Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ), ProRecognition mit seinen derzeit acht Beratungsstellen im Ausland und den zuständigen Stellen in Deutschland zusammenarbeiten.

Weitere Informationen

Pressemitteilung des BMBF zur ZSBA