IQ Fachstelle Anerkennung

Ariane Baderschneider

Ariane Baderschneider, Projektleiterin der IQ Fachstelle Anerkennung


Parallel zum Anerkennungsgesetz hat die Bundesregierung im Rahmen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung - IQ“ bundesweit Beratungsstellen aufgebaut. Die IQ-Beratungsstellen unterstützen die Ratsuchenden handfest mit individuellen Informationen und Hilfestellungen und vernetzen die Arbeitsmarktakteure vor Ort. 34 solcher IQ-Beratungsstellen zur beruflichen Anerkennung gibt es in Deutschland. Aufgabe der Fachstelle Anerkennung ist es unter anderem, den fachlichen Austausch in den Regionalen Netzwerken zu begleiten und zur Qualitätssicherung der Anerkennungsberatung beizutragen. Zu diesem Zwecke erarbeiten wir aktuell beispielsweise Schulungsmaterialien zur Anerkennungsberatung.

Die Regionalen Netzwerke sind fachlich sehr gut aufgestellt – die meisten verfügten bereits vor dem Anerkennungsgesetz über wertvolle Fachkompetenzen in der Anerkennungs- und Migrationsberatung. Unsere Beratung füllt die Lücke zwischen Erstinformationsangeboten wie dem Portal oder der Hotline und den zuständigen Stellen. Die meisten Regionalen Netzwerke berichten uns von einer gestiegenen Nachfrage seit Inkrafttreten des Gesetzes. Unter den Anerkennungssuchenden sind äußerst viele Akademikerinnen und Akademiker, viele Abschlüsse sind den akademischen Heilberufen oder anderen Gesundheitsfachberufen zuzuordnen. Es kommen aber auch Lehrer, Erzieherinnen und Ingenieure in die IQ-Anlaufstellen. In diesen Fällen hoffen die Beraterinnen und Berater gemeinsam mit den Ratsuchenden auf eine rasche Verabschiedung der Ländergesetze.

Der Informationsbedarf zum Anerkennungsgesetz ist drei Monate nach Inkrafttreten des Gesetzes ungebrochen. Die Mitarbeitenden der Fachstelle Anerkennung im Netzwerk „Integration durch Qualifizierung – IQ“ informieren mehrmals im Monat auf Fachveranstaltungen über das Thema „Berufliche Anerkennung“. Oft zieht ein Vortrag auf einer Veranstaltung die Einladung zur nächsten Veranstaltungen nach sich. Wir freuen uns über so viel Interesse!


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