Anerkennungsgesetz Hamburg

Hamburg Rathaus
© The Photos - Fotolia.com

Als erstes von 16 Bundesländern hat Hamburg ein eigenes Anerkennungsgesetz vorgelegt. Das Gesetz über die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen (HmbABQG) ist am 1. August 2012 in Kraft getreten. Schätzungen zufolge könnten von der neuen Rechtslage in Hamburg rund 6.000 Hamburgerinnen und Hamburger profitieren.


Inhalt des Hamburger Gesetzes

Das Gesetz1 regelt unter anderem die Anerkennungsverfahren für Lehrer, Ingenieure, Architekten, Sozialpädagogen und Sozialarbeiter, Lebensmittelchemiker sowie Gesundheits- und Pflegeassistenten. Neben einem Rechtsanspruch auf Bewertung der Qualifikation innerhalb von drei Monaten ist im Hamburger Landesgesetz zudem ein Anspruch auf kostenlose Beratung festgeschrieben. Danach hat jeder, der entweder in Hamburg wohnt oder nachvollziehbar belegen kann, dort arbeiten zu wollen, einen Anspruch auf umfassende Beratung durch eine neutrale Einrichtung.

Flankierende Angebote

Hamburg hat nicht nur die Rechtslage für ausländische Berufsqualifikationen verbessert, sondern auch weitere Rahmenbedingungen:

Mehr Informationen zum Hamburger Anerkennungsgesetz finden Sie auf den Seiten des Hamburger Senats.

Das Gesetz über die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen (HmbABQG) gibt es hier zum Download (PDF, 640 KB).

1 HmbGVBl. S. 254