Förderung nach SGB II und SGB III

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Bei der Durchführung von Anerkennungsverfahren können Kosten entstehen, die von den Antragstellenden selbst zu tragen sind (zum Beispiel Gebühren für Übersetzungen und Beglaubigungen, Kosten für die Teilnahme an einer Qualifizierungsmaßnahme). Die Agenturen für Arbeit beziehungsweise die Jobcenter übernehmen diese Ausgaben unter bestimmten Voraussetzungen.


Bevor ein Antrag auf Berufsanerkennung gestellt wird, sollte mit der zuständigen Agentur für Arbeit beziehungsweise dem Jobcenter geklärt werden, ob die anfallenden Kosten übernommen werden können. Die Kostenübernahme ist besonders davon abhängig, ob eine Anerkennung des ausländischen Bildungsabschlusses für die Eingliederung in den Arbeitsmarkt erforderlich ist.

Für Arbeitslose und Arbeitsuchende können die Kosten für ein Anerkennungsverfahren, zum Beispiel die für Übersetzungen, Beglaubigungskopien und Gebühren, im Rahmen des sogenannten Vermittlungsbudgets übernommen werden. Gefördert werden kann auch die Teilnahme an Maßnahmen, die der beruflichen Eingliederung durch Vermittlung von beruflichen Kenntnissen dienen. Eine Förderung ist für Maßnahmen bis zu einer Dauer von acht Wochen möglich.

Für Arbeitslose, Arbeitssuchende und Beschäftigte können unter bestimmten Voraussetzungen zudem die Kosten für Weiterbildungen und Anpassungsqualifizierungen gefördert werden, die die Anerkennung eines ausländischen Berufsabschlusses ermöglichen und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen.

Weitere Informationen zu diesen Fördermöglichkeiten finden Sie hier (PDF, 158 KB).


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Aktualisiert am 31.03.2013