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Weiterbildung

Die eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse nach einer Ausbildung trainieren und erweitern. Es gibt folgende Formen von Weiterbildung:

  • berufliche Weiterbildung
  • allgemeine Weiterbildung
  • politische Weiterbildung
  • Weiterbildung an Hochschulen (auch: wissenschaftliche Weiterbildung)

Zur beruflichen Weiterbildung gehören Kurse für die Vertiefung und Ergänzung beruflicher Kenntnisse. Das Lernen in der beruflichen Weiterbildung erfolgt formal, nicht formal oder informell.

Die Begriffe „Fortbildung“ und „Weiterbildung“ werden im beruflichen Kontext heute oft synonym verwendet. In der Praxis gibt es für die berufliche Weiterbildung folgende Unterscheidung:

  • Umschulung
  • Aufstiegsfortbildung (z. B. Meisterkurse)
  • Anpassungsfortbildung

Eventuell muss am Ende einer Weiterbildung eine Prüfung abgelegt werden. Am Ende einer Weiterbildung bekommt man in der Regel einen Nachweis über die Teilnahme oder das Bestehen der Prüfung. Diese Nachweise heißen z. B. Teilnahmebescheinigung, Zertifikat oder Zeugnis.

Diese Nachweise helfen im Anerkennungsverfahren. Denn damit können Personen oft wesentliche Unterschiede zwischen ihrer ausländischen Berufsqualifikation und dem deutschen Referenzberuf ausgleichen.
 

Weiterbildungsabschluss

Ein Weiterbildungsabschluss ist eine Berufsqualifikation. Eine Person erwirbt einen Weiterbildungsabschluss, wenn sie eine formale berufliche Weiterbildung erfolgreich beendet. Die Person muss auch die staatliche oder staatlich anerkannte Abschlussprüfung erfolgreich bestehen.

Weiterbildungsabschlüsse nach einer Aufstiegsfortbildung sind z.B. Meisterin und Fachwirt.
Diese beiden Weiterbildungsabschlüsse sind in der Handwerksordnung (HwO) und im Berufsbildungsgesetz (BBiG) geregelt.

Es gibt auch Weiterbildungsabschlüsse an Fachschulen. Diese werden von den Bundesländern geregelt. Dazu gehören z. B. die staatlich geprüfte Betriebswirtin und der staatlich geprüfte Techniker.

Es gibt auch spezielle Weiterbildungen für bestimmte Fachrichtungen für akademische Heilberufe. Zum Beispiel für Fachärztinnen und Fachapotheker. Die zuständige Kammer regelt diese Weiterbildungen in sogenannten Weiterbildungsordnungen.