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Partieller Berufszugang

Eine ausländische Berufsqualifikation kann sich von einer deutschen Berufsqualifikation stark unterscheiden. Die Anerkennung ist dann nicht möglich. Manchmal kann die zuständige Stelle aber einen sogenannten partiellen Berufszugang genehmigen. Mit einem partiellen Berufszugang darf eine Person in Deutschland arbeiten. Für die Arbeit mit einem partiellen Berufszugang gelten diese Voraussetzungen:

Die Erlaubnis für einen partiellen Berufszugang erteilt die zuständige Stelle. Dafür muss vorher ein Antrag gestellt werden. Mit dieser Erlaubnis darf eine Person in Deutschland arbeiten. Die Person darf aber nur bestimmte Tätigkeiten ausüben. Die Person muss auch die Berufsbezeichnung ihres Ausbildungslandes führen.
 

persönliche Eignung

Für einige reglementierte Berufe ist die persönliche Eignung für einen Antrag auf Anerkennung wichtig. Zum Beispiel für Berufe im Bereich der öffentlichen Gesundheit, Sicherheit und im sozialen und erzieherischen Bereich. Die zuständige Stelle verlangt dann beim Antrag auf Anerkennung oder vor Antritt einer Ausgleichsmaßnahme den Nachweis der persönlichen Eignung. Manchmal muss der Nachweis aber auch erst bei einem neuen Arbeitgeber vorgelegt werden. Dann ist eine Person persönlich geeignet: Die Person hat keine Straftaten begangen und ist zuverlässig.

Die persönliche Eignung kann man mit folgenden Dokumenten nachweisen:

  • Führungszeugnis
  • Auszug aus dem Strafregister oder ein gleichwertiger Nachweis aus dem Herkunftsland
  • Erklärung, ob ein Strafverfahren bei Gericht vorliegt, z. B. ein Insolvenzverfahren
  • für Staatsangehörige aus der EU/EWR/Schweiz: Unbedenklichkeitsbescheinigung (Certificate of Good Standing)

Alle Nachweise dürfen meistens maximal 3 Monate alt sein.