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Glossar - B

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B
Befähigungsnachweis

Auch: Sachkundenachweis

Für einige selbstständige Tätigkeiten und Gewerbe ist Folgendes wichtig: Die Person muss Fachwissen oder die Befähigung zu bestimmten Tätigkeiten besitzen. Sie muss ihr Fachwissen oder die Befähigung schriftlich nachweisen. Erst dann erhält die Person die Erlaubnis, bestimmte Tätigkeiten im Beruf auszuüben. Das Dokument mit dieser Erlaubnis heißt Befähigungsnachweis oder Sachkundenachweis.

Für einen Befähigungsnachweis gibt es eine bestimmte theoretische und praktische Ausbildung. Oft gibt es auch eine Prüfung (z. B. Sachkundeprüfung). Danach erhält die Person den Befähigungsnachweis oder Sachkundenachweis als offizielles Dokument. Für einige Tätigkeiten muss die Person auch nachweisen, dass sie gesundheitlich oder persönlich geeignet ist. Das gilt z. B. für die Bewacherin, den Versicherungsvermittler oder die Fahrlehrerin.

Das Fachwissen kann eine Person auch in ihrem Beruf erworben haben. Dann gilt die Berufsausbildung genauso wie ein Befähigungsnachweis oder Sachkundenachweis. Dies geht auch mit einer ausländischen Berufsqualifikation. Die zuständige Stelle prüft, ob die ausländische Berufsqualifikation für einen Befähigungsnachweis oder Sachkundenachweis anerkannt wird.
 

Berufserfahrung

Auch: Berufspraxis

In einem Beruf rechtmäßig arbeiten und dabei berufliche Erfahrungen machen. In Deutschland oder in einem anderen Land.
 

Berufsurkunde

Auch: Zulassungsurkunde, Erlaubnisurkunde

Eine Berufsurkunde bestätigt, dass eine Person einen bestimmten Beruf ausüben darf. Sie ist ein schriftlicher Nachweis und wird vor allem für reglementierte Berufe ausgestellt. Auf einer Berufsurkunde stehen die Berufsbezeichnung, der Name der Person, die den Beruf ausüben darf, und weitere Daten wie Ort und Datum.

Eine Berufsurkunde ist z. B. die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung, die Approbationsurkunde, die Berufserlaubnis oder die staatliche Anerkennung.

Manchmal muss man im Anerkennungsverfahren auch die Berufsurkunde aus dem Herkunftsland vorlegen. 
 

Berufsverzeichnis

Auch: Berufsregister, Berufsliste, Verzeichnis

Eine Liste mit Personen, die in einem Beruf in einer bestimmten Region arbeiten dürfen. Zum Beispiel Handwerksrolle oder Architektenliste. Ein Berufsverzeichnis wird meistens von der zuständigen Kammer geführt.

Deshalb ist ein Berufsverzeichnis für die Anerkennung einer ausländischen Berufsqualifikation wichtig: In manchen reglementierten Berufen darf eine Person nur arbeiten, wenn sie in das jeweilige Berufsverzeichnis eingetragen ist. Das kann auch für das Führen der Berufsbezeichnung gelten. Die Eintragung in das Berufsverzeichnis erfolgt erst nach der erfolgreichen Anerkennung.
 

Beschleunigtes Verfahren

Beschleunigtes Verfahren heißt: Die Zeit für ein Anerkennungsverfahren ist kürzer als üblich. Unternehmen können das beschleunigte Verfahren für die Einreise von Fachkräften aus Drittstaaten beantragen. Dazu schließt das Unternehmen eine Vereinbarung mit der zuständigen zentralen Ausländerbehörde. Die zuständige Ausländerbehörde beantragt das Anerkennungsverfahren. Sie dient als zentraler Ansprechpartner für das Unternehmen und die zuständige Stelle. Für ein beschleunigtes Verfahren sind bestimmte Voraussetzungen nötig. Durch ein beschleunigtes Verfahren kann die Dauer des Anerkennungsverfahrens auf 2 Monate verkürzt werden. Das Visumsverfahren kann durch die Koordination der zentralen Ausländerbehörde auch beschleunigt werden.